Fragen zur Genossenschaft
Was Sie schon immer wissen wollten

Patricia Kühfuss/laif
How to get home
Patricia Kühfuss
Ein visuelles Versteckspiel mit der Handzeichensprache, die in Johannesburg, Südafrika, verwendet wird, um ein Mini-Taxi in die richtige Richtung zu bekommen.

Patricia Kühfuss/laif
How to get home
Patricia Kühfuss
Ein visuelles Versteckspiel mit der Handzeichensprache, die in Johannesburg, Südafrika, verwendet wird, um ein Mini-Taxi in die richtige Richtung zu bekommen.

Patricia Kühfuss/laif
How to get home
Patricia Kühfuss
Ein visuelles Versteckspiel mit der Handzeichensprache, die in Johannesburg, Südafrika, verwendet wird, um ein Mini-Taxi in die richtige Richtung zu bekommen.
Hier finden Sie Antworten auf Fragen zu vielen Themen rund um die laif Genossenschaft und zur Mitgliedschaft. Falls Sie eine Antwort nicht finden sollten oder falls ein Sujet fehlt, dann geben Sie uns bitte Bescheid.
Fragen zur Genossenschaft
1.
Was unterscheidet die laif Genossenschaft, die laif Agentur und die laif Foundation?
Die laif Genossenschaft ist die Eigentümerin der Agentur laif und der gemeinnützigen laif foundation. Die Mitglieder setzen sich dafür ein, dass authentischer Fotojournalismus und Dokumentarfotografie eine Zukunft haben.
Die Agentur laif steht seit über 40 Jahren für glaubwürdigen, unabhängigen und kritischen Fotojournalismus und vertritt weltweit über 400 herausragende Fotograf:innen, darunter zahlreiche World-Press-Photo- und Pulitzer-Preisträger:innen.
Die laif foundation gestaltet die Zukunft des visuellen Journalismus: mit Medienkompetenz-Workshops, Ausstellungen, lokalen journalistischen Projekten und Diskurs zum Thema KI.
Gemeinsam setzen wir uns für freie Meinungsäußerung und eine lebendige, vielfältige Presse- und Kulturlandschaft ein. So stärken wir die Wahrnehmung, das Verständnis und die Wertschätzung von Fotojournalismus – für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
2.
Warum gerade eine Genossenschaft?
Eine eingetragene Genossenschaft (eG) hat viele Vorteile. Hier die wesentlichsten:
- Die eG ist eine demokratische Gesellschaftsform. Jedes Mitglied hat eine Stimme – unabhängig von der Höhe der Kapitalbeteiligung. Dies schützt vor der Dominanz Einzelner und sichert die Unabhängigkeit von externen Interessen.
- Mitglieder der laif Genossenschaft haften nur mit ihrer Kapitalbeteiligung.
- Die eG ist eine flexible und dadurch stabile Rechtsform. Ein- und Austritt von Mitgliedern sind problemlos ohne notarielle Mitwirkung oder Unternehmensbewertungen möglich.
- Die eG ist aufgrund der internen Kontrolle durch ihre Mitglieder und die unabhängige Prüfung durch den Genossenschaftsverband die mit weitem Abstand insolvenzsicherste Rechtsform in Deutschland.
- Mitglieder der laif Genossenschaft haben beim Ausscheiden einen Anspruch auf Rückzahlung ihres Geschäftsguthabens.
3.
Was macht die laif Genossenschaft?
Die Genossenschaft ist die Eigentümerin der Agentur laif und der laif foundation. Die operative Arbeit leisten die Agentur laif und die gemeinnützige laif foundation – beide setzen genossenschaftliche Werte in ihrer täglichen Arbeit um.
Die Mitglieder der Genossenschaft gestalten durch demokratische Mitbestimmung die strategische Ausrichtung und tragen die Organisation finanziell und ideell.
4.
Was sind die Ziele der Genossenschaft?
Fotojournalismus und Dokumentarfotografie sind für uns unverzichtbar für die Demokratie und Meinungsvielfalt. Die Glaubwürdigkeit von Bildern gehört zur Grundlage demokratischer Meinungsbildung – ein Wert, den wir langfristig sichern und fördern wollen.
Wir sind Eigentümer der Agentur laif und ihres umfangreichen Archivs. Wir unterstützen dokumentarische Fotografie, die gesellschaftlich relevante Geschichten erzählt.
Erfahren Sie mehr über unsere Ziele.
5.
Wie viele Mitglieder hat die Genossenschaft?
Aktuell im Januar 2026 hat die Genossenschaft 375 Mitglieder.
6.
Wer sind die Mitglieder der Genossenschaft?
Unter unseren Mitgliedern sind v.a. Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, denen Meinungsvielfalt, Pressefreiheit und eine fundierte Bildberichterstattung wichtig sind.
Während der Gründungsphase war der Großteil der Mitglieder laif Fotograf:innen.
7.
Wer sind die Ansprechpartner der Genossenschaft?
Das ist unser Vorstand: Barbara Dombrowski, Manfred Linke und Heiner Müller-Elsner.
Sie sind hier erreichbar.
8.
Wer entscheidet in der Genossenschaft?
Die Generalversammlung ist das oberste und wichtigste Organ unserer Genossenschaft. Hier versammeln sich die Mitglieder, um grundlegende Entscheidungen zu treffen. Jedes Mitglied hat eine Stimme, unabhängig von der Anzahl der Geschäftsanteile. Die Generalversammlung wählt u.a. den Aufsichtsrat.
Der Vorstand leitet die Geschäfte der Genossenschaft. Er wird vom Aufsichtsrat bestellt.
Der Aufsichtsrat überwacht den Vorstand und wird von der Generalversammlung gewählt. Er bestellt die Vorstandsmitglieder und prüft und genehmigt den Jahresabschluss.
Diese Struktur stellt sicher, dass die Genossenschaft demokratisch und transparent geführt wird.
9.
Wer kontrolliert die Genossenschaft?
Die Genossenschaft wird auf drei Ebenen kontrolliert:
- Aufsichtsrat: Überwacht den Vorstand und seine Geschäftsführung.
- Generalversammlung: Entlastet Vorstand und Aufsichtsrat. Alle Mitglieder haben Stimmrecht.
- Genossenschaftsverband: Prüft die Genossenschaft regelmäßig auf ordnungsgemäße Geschäftsführung und Einhaltung genossenschaftlicher Grundsätze.
Alle Beschlüsse und Prüfberichte sind für Mitglieder einsehbar.
10.
Wo finde ich die Satzung der Genossenschaft?
Die Satzung der Genossenschaft kann man hier lesen:
11.
Was unterscheidet Generalversammlung und Jahrestreffen?
Die Generalversammlung ist das offizielle Mitgliedertreffen der Genossenschaft und nur für Mitglieder zugänglich. Hier werden Beschlüsse gefasst, der Aufsichtsrat gewählt und über die Entwicklung der Genossenschaft entschieden.
Das Jahrestreffen ist eine öffentliche Veranstaltung der laif Genossenschaft, der Agentur laif und der laif foundation. Bei der laif Open Stage geht es um fotografische Themen: Fotograf:innen der Agentur präsentieren ihre Arbeiten, es gibt einen Keynote-Vortrag und Raum für Austausch und Vernetzung. Das Jahrestreffen steht auch Gästen offen, die nicht Mitglied der Genossenschaft sind.
12.
Wie funktioniert die Generalversammlung?
Die Mitglieder treffen sich zur Generalversammlung, um über die wichtigsten Dinge der Genossenschaft zu entscheiden.
Sie schauen sich die Zahlen des letzten Jahres an, wählen Personen in wichtige Ämter und stimmen über wichtige Änderungen ab.
Hier der vereinfachte Ablauf einer Generalversammlung:
- Die Mitglieder werden rechtzeitig mit einer Tagesordnung eingeladen.
- Beginn: Die Versammlung wird eröffnet, und es wird geprüft, ob genug Mitglieder da sind.
- Berichte: Vorstand und Aufsichtsrat erzählen, wie es der Genossenschaft geht und was im letzten Jahr passiert ist.
- Nachfragen & Diskussion: Die Mitglieder stellen Fragen und diskutieren über wichtige Themen.
- Abstimmungen: Jahresabschluss bestätigen, Vorstand und Aufsichtsrat “entlasten” (also ihre Arbeit anerkennen), Mitglieder des Aufsichtsrats wählen, über Satzungsänderungen oder wichtige Vorhaben abstimmen
- Weitere Punkte: Falls Mitglieder etwas einbringen möchten, wird das hier behandelt.
- Ende. Die Versammlung wird vom Aufsichtsratsvorsitzenden geschlossen.
13.
Was unterscheidet uns von anderen Genossenschaften?
Unsere Genossenschaft verfolgt einen kulturellen und gesellschaftlichen Auftrag: Wir sichern unabhängigen Fotojournalismus und bewahren ein bedeutendes Fotoarchiv. Wir fördern dokumentarische Fotografie und setzen uns für die Glaubwürdigkeit von Bildern ein.
14.
Welche Erfolge hat die Genossenschaft bisher erzielt?
Wir haben seit 2022 wichtige Grundlagen geschaffen: Die Agentur laif und ihr Archiv sind in unabhängigem, genossenschaftlichem Eigentum. Mit der laif foundation haben wir eine gemeinnützige Struktur für Förderprojekte etabliert. Und wir haben eine wachsende Gemeinschaft aufgebaut.
Das sind solide Fundamente. Auf ihnen bauen wir weiter: Wir arbeiten daran, dokumentarische Fotografie nachhaltig zu fördern und sichtbar zu machen – mit ersten Erfolgen und noch vielen Zielen vor uns.

Gerhard Westrich/laif
I wish - Wunsch an die Politik
Gerhard Westrich
Gerhard Westrich portraitiert in seinem beeindruckenden Langzeitprojekt Menschen und fragt sie, was ihr dringlichster Wunsch an die Politik ist.
Porträt von Sängerin, Kulturmanagerin und Rettungssanitäterin Charlotte Jarosch von Schweder (40) in Hannover.
Ihr Wunsch an die Politik:
„Die Ehrenämter benötigen mehr Wertschätzung. Es braucht dringend Anstrengung für professionelle, moderne Ausrüstung, damit der Dienst zu hundert Prozent ausgeführt werden kann.“

Gerhard Westrich/laif
I wish - Wunsch an die Politik
Gerhard Westrich
Gerhard Westrich portraitiert in seinem beeindruckenden Langzeitprojekt Menschen und fragt sie, was ihr dringlichster Wunsch an die Politik ist.
Porträt von Diplom Ozeanograph und Ausstellungsgestalter Dr. Erich Bäuerle (76) in Neu Darchau (Niedersachsen).
Sein Wunsch an die Politik:
„Die Politik muss unbedingt dafür sorgen, dass der Begriff Nachhaltigkeit ernst genommen und in Taten umgesetzt wird. Eingriffe in natürliche Zustände, wie beispielsweise das Zurückschneiden der Auenwälder an der Elbe, damit bei Extremhochwasser das Wasser schneller abfließt, sind höchst fragwürdig. Nachhaltiger Hochwasserschutz geht anders.“

Gerhard Westrich/laif
I wish - Wunsch an die Politik
Gerhard Westrich
Gerhard Westrich portraitiert in seinem beeindruckenden Langzeitprojekt Menschen und fragt sie, was ihr dringlichster Wunsch an die Politik ist.
Porträt von Öko-Landwirtin Pola Cleopatra Krenkel (26) in Lechbruck (Bayern).
Ihr Wunsch an die Politik:
„In der Landwirtschaft geben wir alles in unsere Höfe und die Produktion von Lebensmitteln, können aber trotzdem nicht davon leben. Stattdessen sind wir auf Sozialhilfen des Staates, die sogenannten Subventionen, angewiesen und abhängig davon. Es sollte wieder möglich sein, den reellen Preis für Lebensmittel zu verlangen sowie für Konsumenten diesen zu bezahlen.“
Fragen zur Mitgliedschaft
1.
Warum sollte ich Mitglied werden?
Weil Sie an die Kraft authentischer Bilder glauben. Weil unabhängiger Fotojournalismus in Zeiten von KI-Fälschungen und Desinformation wichtiger denn je ist. Und weil Sie Teil einer Gemeinschaft werden, die dafür sorgt, dass dokumentarische Fotografie eine Zukunft hat.
Als Mitglied der laif Genossenschaft investieren Sie in gesellschaftlichen Nutzen: Sie sichern ein bedeutendes Fotoarchiv, fördern Medienkompetenz und unterstützen Fotograf:innen, die wichtige Geschichten erzählen.
Sie haben Mitspracherecht, gestalten die Zukunft der Genossenschaft aktiv mit und erleben bei Ausstellungen und Jahrestreffen, wie diese Gemeinschaft funktioniert.
2.
Wer kann Mitglied werden?
Mitglied werden können bei uns alle – nicht nur Fotograf:innen.
Die laif Genossenschaft wird von Menschen aus den unterschiedlichsten Berufs- und Lebenswelten getragen. Knapp die Hälfte unserer Mitglieder sind Handwerker:innen, Galerist:innen, Verleger:innen, Mediziner:innen, Rentner:innen oder Jurist:innen – Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die sich für die Arbeit unserer Genossenschaft engagieren.
3.
Kann ich erst mal „reinschnuppern“, bevor ich Mitglied werde?
Ja, gerne! Besuchen Sie uns bei einer unserer Ausstellungen oder kommen Sie zum Jahrestreffen – dort können Sie die Gemeinschaft kennenlernen, mit Mitgliedern ins Gespräch kommen und erleben, wofür die laif Genossenschaft steht.
Unsere Veranstaltungen stehen allen offen, auch Interessierten, die noch nicht Mitglied sind. So bekommen Sie einen guten Eindruck davon, wie wir arbeiten und was uns wichtig ist.
4.
Welche Vorteile hat die Mitgliedschaft?
Als Mitglied gestalten Sie aktiv die Zukunft der Genossenschaft mit, unterstützen unabhängigen Fotojournalismus und helfen, ein bedeutendes Fotoarchiv zu sichern.
Sie erleben eine engagierte Gemeinschaft bei Ausstellungen und Jahrestreffen und fördern Fotograf:innen, die wichtige Geschichten erzählen.
Wir arbeiten außerdem daran, weitere Vorteile für Mitglieder zu schaffen – bleiben Sie gespannt.
5.
Was kostet die Mitgliedschaft?
Die Mindesteinlage beträgt 1.000 Euro (zehn Anteile à 100 Euro). Diese Einlage können Sie in Raten zahlen und über die Mindestsumme hinaus in 100-Euro-Schritten erhöhen.
Wichtig: Die Einlage ist eine Investition in die Genossenschaft. Bei Austritt aus der Genossenschaft erhalten Sie Ihre Einlage zurück – entsprechend unserer Satzung
6.
Wie werde ich Mitglied?
Füllen Sie unser Online-Formular aus und zeichnen Sie mindestens zehn Anteile à 100 Euro (= 1.000 Euro Mindesteinlage). Sie können die Einlage in 100-Euro-Schritten erhöhen – ganz nach Ihrer persönlichen Situation.
Ratenzahlung möglich: Kreuzen Sie dies einfach im Formular an.
Nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch den Vorstand erhalten Sie eine Bestätigung und werden offiziell Mitglied der laif Genossenschaft.
7.
Kann ich in Raten zahlen?
Ja. Bei der Beitrittserklärung kann man auswählen, ob man in Raten zahlen möchte. Die erste Rate beträgt 100 Euro (1/10 (pro Geschäftsanteil) und muss sofort überwiesen werden. Die erste Rate wird auch automatisch im Formular angezeigt.
Den Rest kann man bis spätestens zum Schluss des zweiten auf den Beitritt folgenden Geschäftsjahrs aufteilen. Beim Ausfüllen wird einem bereits angezeigt, wie hoch die erste Rate ist und wie lang die Ratenzahlung dauert. Der Vorstand schickt euch in der Bestätigung dann die Höhe der einzelnen Monatsraten.
8.
Was sind Genossenschaftsanteile?
Genossenschaftsanteile sind Ihre finanzielle Beteiligung an der laif Genossenschaft. Mit dem Erwerb von Anteilen werden Sie Miteigentümer:in.
Beispiel: Sie erwerben 10 Anteile à 100 Euro = 1.000 Euro. Dieser Betrag wird Ihnen als Geschäftsguthaben zugeordnet und bildet Teil des Eigenkapitals der Genossenschaft. Bei Austritt erhalten Sie Ihre 1.000 Euro zurück (gemäß Satzung).
Ihr Kapital arbeitet während der Mitgliedschaft für die Genossenschaft – bleibt aber Ihr Eigentum.
9.
Gibt es eine Rendite auf die Einlage?
Die Generalversammlung aller Genossenschaftsmitglieder kann Jahr für Jahr über die Verwendung des Jahresüberschusses entscheiden – zum Beispiel für eine Rendite auf die Einlagen der Genossenschaftsmitglieder.
10.
Was passiert mit meinem Geld?
Die Einlagen der Mitglieder dienen der Förderung dokumentarischer Fotografie und unabhängigen Fotojournalismus.
Die Agentur laif und die laif foundation bilden die operative Grundlage für diese Arbeit: Sie vertreten Fotograf:innen, bewahren ein bedeutendes Archiv und setzen Bildungsprojekte um.
Ihr Geld fließt in:
- Förderung dokumentarischer Fotografie
- Projekte der laif foundation (Workshops, Ausstellungen)
- Sicherung der Agentur laif und ihres Archivs
- Nachhaltige Infrastruktur und Unabhängigkeit
Über strategische Vorhaben stimmt die Generalversammlung ab. Der Vorstand kontrolliert die Geschäftsführung. Als Mitglied haben Sie Einsicht in alle Entscheidungen.
11.
Kann ich meine Anteile aufstocken?
Ja, das ist möglich und sinnvoll. Weitere Anteile kann man hier zeichen:
12.
Kann ich meine Anteile auf jemand anderen übertragen, z. B. auf meine Kinder?
Ja, das ist grundsätzlich möglich – entweder alle Anteile oder nur einen Teil. Die Übertragung erfolgt durch einen schriftlichen Vertrag. Die Person, die die Anteile erhält, muss entweder bereits Mitglied sein oder durch die Übertragung Mitglied werden.
Zwei Möglichkeiten:
Volle Übertragung (alle Anteile):
Wenn Sie alle Anteile übertragen, können Sie gleichzeitig aus der Genossenschaft austreten – ohne die übliche zweijährige Kündigungsfrist.
Teilweise Übertragung (ein Teil der Anteile):
Sie können auch nur einen Teil Ihrer Anteile übertragen und selbst Mitglied bleiben.
Wichtig: Jede Übertragung muss vom Vorstand genehmigt werden.
13.
Wie kann ich meine Anteile zurückgeben (teilweise oder ganz)?
Alle Anteile: Sie können alle Anteile zurückgeben, entweder durch Kündigung Ihrer Mitgliedschaft oder durch die Übertragung aller Anteile an ein bestehendes Mitglied oder eine Person, die dadurch Mitglied wird.
Teilweise Anteile: Wenn Sie nur einen Teil Ihrer Anteile zurückgeben möchten, können Sie diese Anteile an ein anderes Mitglied übertragen.
Wichtig: Rückgabe oder Übertragung der Anteile bedarf der Zustimmung des Vorstands und muss nach den Regelungen der Satzung erfolgen.
14.
Besteht bei der laif Genossenschaft eine Nachschusspflicht?
Nein, es besteht keine Nachschusspflicht.
15.
Bekomme ich mein Geld zurück?
Ja. Sie können Ihre Mitgliedschaft und damit Ihre Anteile mit einer Frist von zwei Jahren zum Ende eines Geschäftsjahres kündigen.
Rückzahlung:
Sie erhalten Ihre eingezahlte Einlage zurück – basierend auf dem aktuellen Jahresabschluss der Genossenschaft. Falls die Genossenschaft Verluste gemacht hat, werden diese anteilig von Ihrem Guthaben abgezogen (entsprechend Ihrer Anteilshöhe).
16.
Wie kann ich meine Mitgliedschaft kündigen?
Sie können Ihre Mitgliedschaft jederzeit schriftlich (per E-Mail oder Brief) kündigen. Die Kündigung wird zum Ende eines Geschäftsjahres wirksam. Dabei müssen Sie eine Kündigungsfrist von zwei Jahren einhalten.
Beispiel: Wenn Sie am 15. März 2026 kündigen, endet Ihre Mitgliedschaft am 31. Dezember 2028.
Ihre Einlage wird Ihnen nach Ende der Mitgliedschaft nach Feststellung des Jahresabschluss zurückgezahlt (siehe: „Bekomme ich mein Geld zurück?“).
17.
Welche Rechte habe ich als Mitglied?
Als Mitglied unserer Genossenschaft haben Sie folgende Rechte:
Teilnahme und Mitsprache
- Sie können an der Generalversammlung teilnehmen, mitdiskutieren, abstimmen und an Wahlen teilnehmen
- Sie dürfen in der Generalversammlung Auskünfte über Angelegenheiten der Genossenschaft verlangen (soweit gesetzlich zulässig)
Mitgestaltung
- Sie können Anträge für die Tagesordnung der Generalversammlung einreichen
- Sie haben das Recht, die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung zu beantragen
Information und Transparenz
- Sie können vor der Feststellung des Jahresabschlusses eine Abschrift des Jahresabschlusses, des Lageberichts (falls erforderlich) und des Aufsichtsratsberichts anfordern
- Sie dürfen die Niederschrift der Generalversammlung einsehen
- Sie haben Einsichtsrecht in die Mitgliederliste
- Sie können das zusammengefasste Ergebnis des Prüfungsberichts einsehen
18.
Welche Pflichten habe ich als Mitglied?
Jedes Mitglied verpflichtet sich, unsere Genossenschaft nach besten Kräften zu unterstützen. Dazu gehört, dass Sie sich an das Genossenschaftsgesetz, unsere Satzung und die Beschlüsse der Generalversammlung halten.
19.
Welche Informationen erhalte ich als Mitglied?
Der Vorstand informiert die Mitglieder im Laufe des Jahres auf digitalen Kanälen und im Rahmen der jährlichen Generalversammlung über laufende Projekte.

Dagmar Schwelle/laif
Hiddensee - Last Days of Hibernation
Dagmar Schwelle
Mathias Neubauer beschlägt eines seiner Pferde. Fuhrmannshof Neubauer, Kloster. Eine Schwarz-Weiß-Reportage über die letzten Wintertage auf der Insel Hiddensee. Die Bilder zeichnen die Insel in ihrer ruhigen und fast zeitlosen Stimmung.
Dagmar Schwelle ist bekannt für ihre zahlreichen Reportagen für Magazine wie GEO Saison und GEO. Ihre Arbeiten führen die Betrachter in die entlegensten Winkel der Welt, wo sie mit einem besonderen Blick für Details und Atmosphäre Geschichten erzählt. Besonders ihre klare Bildsprache wird von vielen Auftraggebern hochgeschätzt.

Dagmar Schwelle/laif
Hiddensee - Last Days of Hibernation
Dagmar Schwelle
Eine Schwarz-Weiß-Reportage über die letzten Wintertage auf der Insel Hiddensee. Die Bilder zeichnen die Insel in ihrer ruhigen und fast zeitlosen Stimmung.
Dagmar Schwelle ist bekannt für ihre zahlreichen Reportagen für Magazine wie GEO Saison und GEO. Ihre Arbeiten führen die Betrachter in die entlegensten Winkel der Welt, wo sie mit einem besonderen Blick für Details und Atmosphäre Geschichten erzählt. Besonders ihre klare Bildsprache wird von vielen Auftraggebern hochgeschätzt.

Dagmar Schwelle/laif
Hiddensee - Last Days of Hibernation
Dagmar Schwelle
Porträt des Fischers Henry Schlieker im Hafen Neuendorf. Eine Schwarz-Weiß-Reportage über die letzten Wintertage auf der Insel Hiddensee. Die Bilder zeichnen die Insel in ihrer ruhigen und fast zeitlosen Stimmung.
Dagmar Schwelle ist bekannt für ihre zahlreichen Reportagen für Magazine wie GEO Saison und GEO. Ihre Arbeiten führen die Betrachter in die entlegensten Winkel der Welt, wo sie mit einem besonderen Blick für Details und Atmosphäre Geschichten erzählt. Besonders ihre klare Bildsprache wird von vielen Auftraggebern hochgeschätzt.
Fragen zu Engagement und Mitbestimmung
1.
Wie kann ich als Mitglied Ideen einbringen und mitbestimmen?
Als Mitglied haben Sie Mitspracherecht und gestalten die Zukunft der Genossenschaft aktiv mit.
Einmal im Jahr kommen alle Mitglieder zur Generalversammlung zusammen – unser wichtigstes Organ. Hier kann man nicht nur mitdiskutieren und abstimmen, sondern auch eigene Anträge für die Tagesordnung einreichen. Das ist die Gelegenheit, konkrete Vorschläge zu machen und gemeinsam über die Zukunft unserer Genossenschaft zu entscheiden.
Direkter Austausch mit dem Vorstand
Man kann sich jederzeit direkt an den Vorstand wenden – sei es mit Fragen, Anregungen oder konkreten Vorschlägen. Wir sind offen für den Dialog!
Mitglieder haben sogar das Recht, gemeinsam die Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung zu beantragen.
2.
Ich bin keine Fotograf:in – wie kann ich mich engagieren?
Kommen Sie zur Generalversammlung, reichen Sie Vorschläge zur Tagesordnung ein oder kontaktieren Sie den Vorstand.
Wir haben sehr viele Mitglieder, die keine Fotograf:innen sind. Es gibt Nicht-Fotograf:innen, die sich aktiv in der Genossenschaft, z.B. im Aufsichtsrat engagieren.
3.
Kann ich bei Projekten der Genossenschaft mitmachen?
Aber sicher. Wenn Sie ein laufendes Projekt interessiert (z.B. bei der laif foundation), schreiben Sie die foundation an oder melden sich bei Veranstaltungen bei uns.
4.
Welche Veranstaltungen, Treffen oder Netzwerkmöglichkeiten gibt es?
Im Moment sind v.a. unsere Generalversammlung und das laif Jahrestreffen ideal dafür. Auch bei Ausstellungen und Veranstaltungen der laif foundation treffen Sie auf Gleichgesinnte. Sprechen Sie die Leute direkt an.
Wir sammeln auch Ideen, wie wir dies weiter ausbauen können.
5.
Gibt es eine aktive Community zum Austausch?
Im Moment trifft sich die Community bei der Generalversammlung und dem laif Jahrestreffen. Auch bei Ausstellungen und Veranstaltungen der laif foundation gibt es regen Austausch.
Wir sind offen für neue Ideen. Melden Sie sich bei uns.
6.
Welche Projekte unterstützt die Genossenschaft?
Die Genossenschaft unterstützt die Projekte der laif foundation, wie z.B. die BildBotschaften, den Jugend fotografiert Deutschland Preis, Workshops zu Medien- und Bildkompetenz und Ausstellungen.
Mehr Infos gibt es hier bei der laif foundation, bei unserer Agentur und auf der News Seite.
,
7.
Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten oder Netzwerke für Mitglieder?
Dieses wichtige Thema ist auf unserer Agenda.

Nora Bibel/laif
Family comes first
Nora Bibel
Bangalore, Indien. In Family Comes First porträtiert Nora Bibel indische Großfamilien und beleuchtet, wie sich traditionelle Familienstrukturen im Wandel der Gesellschaft verändern. Die inszenierten Aufnahmen zeigen das Zusammenspiel von individuellen Schicksalen und sozialen Strukturen. Inspiriert vom Stil klassischer Familienporträts, arbeiten die Bilder mit langer Belichtungszeit und einem ruhigen, gradlinigen Blick der Porträtierten. So entstehen intime Einblicke in eine besondere kulturelle Lebensweise, die heute zunehmend seltener wird. Gleichzeitig stellt die Arbeit universelle Fragen darüber, wie wir leben und zusammenleben wollen.
Nora Bibel veröffentlichte die Bilder als Buch und in Ausstellungen.

Nora Bibel/laif
Family comes first
Nora Bibel
Bangalore, Indien. In Family Comes First porträtiert Nora Bibel indische Großfamilien und beleuchtet, wie sich traditionelle Familienstrukturen im Wandel der Gesellschaft verändern. Die inszenierten Aufnahmen zeigen das Zusammenspiel von individuellen Schicksalen und sozialen Strukturen. Inspiriert vom Stil klassischer Familienporträts, arbeiten die Bilder mit langer Belichtungszeit und einem ruhigen, gradlinigen Blick der Porträtierten. So entstehen intime Einblicke in eine besondere kulturelle Lebensweise, die heute zunehmend seltener wird. Gleichzeitig stellt die Arbeit universelle Fragen darüber, wie wir leben und zusammenleben wollen.
Nora Bibel veröffentlichte die Bilder als Buch und in Ausstellungen.

Nora Bibel/laif
Family comes first
Nora Bibel
Bangalore, Indien. In Family Comes First porträtiert Nora Bibel indische Großfamilien und beleuchtet, wie sich traditionelle Familienstrukturen im Wandel der Gesellschaft verändern. Die inszenierten Aufnahmen zeigen das Zusammenspiel von individuellen Schicksalen und sozialen Strukturen. Inspiriert vom Stil klassischer Familienporträts, arbeiten die Bilder mit langer Belichtungszeit und einem ruhigen, gradlinigen Blick der Porträtierten. So entstehen intime Einblicke in eine besondere kulturelle Lebensweise, die heute zunehmend seltener wird. Gleichzeitig stellt die Arbeit universelle Fragen darüber, wie wir leben und zusammenleben wollen.
Nora Bibel veröffentlichte die Bilder als Buch und in Ausstellungen.

Nora Bibel/laif
Family comes first
Nora Bibel
Bangalore, Indien. In Family Comes First porträtiert Nora Bibel indische Großfamilien und beleuchtet, wie sich traditionelle Familienstrukturen im Wandel der Gesellschaft verändern. Die inszenierten Aufnahmen zeigen das Zusammenspiel von individuellen Schicksalen und sozialen Strukturen. Inspiriert vom Stil klassischer Familienporträts, arbeiten die Bilder mit langer Belichtungszeit und einem ruhigen, gradlinigen Blick der Porträtierten. So entstehen intime Einblicke in eine besondere kulturelle Lebensweise, die heute zunehmend seltener wird. Gleichzeitig stellt die Arbeit universelle Fragen darüber, wie wir leben und zusammenleben wollen.
Nora Bibel veröffentlichte die Bilder als Buch und in Ausstellungen.

Nora Bibel/laif
Family comes first
Nora Bibel
Bangalore, Indien. In Family Comes First porträtiert Nora Bibel indische Großfamilien und beleuchtet, wie sich traditionelle Familienstrukturen im Wandel der Gesellschaft verändern. Die inszenierten Aufnahmen zeigen das Zusammenspiel von individuellen Schicksalen und sozialen Strukturen. Inspiriert vom Stil klassischer Familienporträts, arbeiten die Bilder mit langer Belichtungszeit und einem ruhigen, gradlinigen Blick der Porträtierten. So entstehen intime Einblicke in eine besondere kulturelle Lebensweise, die heute zunehmend seltener wird. Gleichzeitig stellt die Arbeit universelle Fragen darüber, wie wir leben und zusammenleben wollen.
Nora Bibel veröffentlichte die Bilder als Buch und in Ausstellungen.

Nora Bibel/laif
Family comes first
Nora Bibel
Bangalore, Indien. In Family Comes First porträtiert Nora Bibel indische Großfamilien und beleuchtet, wie sich traditionelle Familienstrukturen im Wandel der Gesellschaft verändern. Die inszenierten Aufnahmen zeigen das Zusammenspiel von individuellen Schicksalen und sozialen Strukturen. Inspiriert vom Stil klassischer Familienporträts, arbeiten die Bilder mit langer Belichtungszeit und einem ruhigen, gradlinigen Blick der Porträtierten. So entstehen intime Einblicke in eine besondere kulturelle Lebensweise, die heute zunehmend seltener wird. Gleichzeitig stellt die Arbeit universelle Fragen darüber, wie wir leben und zusammenleben wollen.
Nora Bibel veröffentlichte die Bilder als Buch und in Ausstellungen.
Fragen für Unterstützer
1.
Ich finde eure Arbeit gut und möchte Geld spenden. Geht das?
Ja. Sie können die Arbeit der laif foundation hier durch Spenden unterstützen.
2.
Mein Unternehmen ist an einer Zusammenarbeit interessiert (z.B. in Form eines Sponsorings). An wen kann ich mich wenden?
Wir freuen uns über Ihr Interesse! Unternehmen können die laif Genossenschaft auf verschiedene Weisen unterstützen:
- Mitgliedschaft in der Genossenschaft
- Förderung konkreter Projekte über die laif foundation
- Sponsoring von Ausstellungen oder Veranstaltungen
- Kooperationen im Bereich dokumentarischer Fotografie
Für ein unverbindliches Gespräch wenden Sie gerne an unseren Vorstand hier:
Wir besprechen gemeinsam, welche Form der Zusammenarbeit zu Ihrem Unternehmen passt.
3.
Welche Möglichkeiten gibt es, die Idee der Genossenschaft zu fördern?
Sie können uns auf vielfältige Weise unterstützen:
Mitgliedschaft & finanzielle Förderung:
- Mitglied werden oder höhere Anteile zeichnen
- Spenden an die laif foundation
- Anteile verschenken (z.B. an Kinder oder Freund:innen)
- Konkrete Projekte fördern
- Schenkungen oder testamentarische Zuwendungen
Zusammenarbeit:
- Bilder aus dem laif-Archiv lizenzieren – für Publikationen, Websites, Projekte
- Ausstellungen und Veranstaltungen besuchen – und andere mitbringen
Aktiv mitgestalten:
- Ehrenamtlich mitarbeiten (Veranstaltungen, Arbeitsgruppen)
- Fachliche Expertise einbringen (Recht, Marketing, IT, Kuratierung)
- In Gremien kandidieren (Aufsichtsrat, Vorstand)
- Medienkompetenz-Workshops mitorganisieren
Bekanntheit steigern:
- In eigenen Netzwerken bekannt machen
- Social Media: Beiträge teilen und kommentieren
- Kooperationen zu Institutionen, Medien oder Stiftungen vermitteln
- Newsletter abonnieren, auf dem Laufenden bleiben und Feedback geben
- Türen für Ausstellungen oder Veranstaltungen öffnen
Wissen & Bildung:
- Medienkompetenz-Workshops buchen oder organisieren
- Über den Wert authentischer Bilder sprechen
- unser Fotoarchiv für Forschung/Lehre nutzen
Sie haben eigene Ideen? Sprechen Sie uns gerne an
4.
Wie trägt jede Unterstützung dazu bei, die Unabhängigkeit und Qualität des Fotojournalismus zu sichern?
Jede Unterstützung hat konkrete Auswirkungen:
Ein Mitgliedsbeitrag von 1.000 Euro…
…sichert einen Teil des Eigenkapitals der Genossenschaft. Dadurch bleibt die Agentur unabhängig und unabhängiger Fotojournalismus kann gesichert werden.
Eine Spende an die laif foundation…
…ermöglicht Projekte, Workshops und Ausstellungen. Fotograf:innen erhalten Zeit und Raum für aufwendige Recherchen. Junge Talente werden gefördert. Das hebt die Qualität und Vielfalt dokumentarischer Fotografie.
Ehrenamtliche Mitarbeit…
…spart Kosten, die in Projekte fließen können. Zugleich bringen Mitglieder Expertise ein (Recht, Marketing, IT), die sich kleine Organisationen sonst nicht leisten könnten.
Weiterempfehlung und Social Media…
…schaffen Aufmerksamkeit. Je mehr Menschen den Wert unabhängiger Fotografie verstehen, desto eher können wir diese sichern.
Lizenzierung von Bildern…
…sorgt für faire Einnahmen der Fotograf:innen und zeigt: Es gibt einen Markt für authentische, dokumentarische Fotografie.
Unabhängigkeit entsteht nicht durch eine große Spende, sondern durch viele Menschen, die gemeinsam ein tragfähiges System schaffen.

Barbara Dombrowski/laif
Tropic Ice
Barbara Dombrowski
Tropic Ice – Dialog zwischen Orten, die vom Klimawandel betroffen sind.
Barbara Dombrowski reiste auf allen fünf Kontinenten zu klimarelevanten Orten und besuchte indigene Gemeinschaften, um den Menschen ein Gesicht zu geben und die Verbundenheit aller Dinge zu zeigen. Ihre Porträts stellen nicht Katastrophen, sondern Menschen in den Mittelpunkt: Inuit Ostgrönlands, Achuar und Shuar im Amazonas, mongolische Nomad:innen, Massai in Tansania und die Bevölkerung Kiribatis im Südpazifik, die ein tiefes, von animistischen Glaubensvorstellungen geprägtes Naturverständnis teilen.
Barbara Dombrowski hat sich den nachhaltigen Themen rund um die Klimakrise verschrieben und arbeitet heute meist in Kooperationen mit Wissenschaftler:innen an Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft.

Barbara Dombrowski/laif
Tropic Ice
Barbara Dombrowski
Tropic Ice – Dialog zwischen Orten, die vom Klimawandel betroffen sind.
Barbara Dombrowski reiste auf allen fünf Kontinenten zu klimarelevanten Orten und besuchte indigene Gemeinschaften, um den Menschen ein Gesicht zu geben und die Verbundenheit aller Dinge zu zeigen. Ihre Porträts stellen nicht Katastrophen, sondern Menschen in den Mittelpunkt: Inuit Ostgrönlands, Achuar und Shuar im Amazonas, mongolische Nomad:innen, Massai in Tansania und die Bevölkerung Kiribatis im Südpazifik, die ein tiefes, von animistischen Glaubensvorstellungen geprägtes Naturverständnis teilen.
Barbara Dombrowski hat sich den nachhaltigen Themen rund um die Klimakrise verschrieben und arbeitet heute meist in Kooperationen mit Wissenschaftler:innen an Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft.

Barbara Dombrowski/laif
Tropic Ice
Barbara Dombrowski
Tropic Ice – Dialog zwischen Orten, die vom Klimawandel betroffen sind.
Barbara Dombrowski reiste auf allen fünf Kontinenten zu klimarelevanten Orten und besuchte indigene Gemeinschaften, um den Menschen ein Gesicht zu geben und die Verbundenheit aller Dinge zu zeigen. Ihre Porträts stellen nicht Katastrophen, sondern Menschen in den Mittelpunkt: Inuit Ostgrönlands, Achuar und Shuar im Amazonas, mongolische Nomad:innen, Massai in Tansania und die Bevölkerung Kiribatis im Südpazifik, die ein tiefes, von animistischen Glaubensvorstellungen geprägtes Naturverständnis teilen.
Barbara Dombrowski hat sich den nachhaltigen Themen rund um die Klimakrise verschrieben und arbeitet heute meist in Kooperationen mit Wissenschaftler:innen an Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft.
Fragen zu laif
1.
Mir gefallen die Bilder auf der Website. Kann ich die erwerben?
Ja, die Bilder auf unserer Website können auf unterschiedliche Weise erworben werden. Für die Nutzung in Medien oder Publikationen werden die Fotos über die Agentur laif lizenziert.
Wenn Sie ein Bild als Print erwerben möchten, können Sie sich direkt an die Fotograf:innen wenden – so unterstützen Sie gleichzeitig die Künstler:innen persönlich.
2.
Ich möchte mehr über die Fotograf:innen von laif erfahren. Wo finde ich Informationen?
Wenn Sie mehr über die Fotograf:innen erfahren möchten, können Sie sich direkt an die Agentur laif wenden. Alternativ finden Sie auf unserer Website unter Bildnachweis weitere Informationen: Dort stehen Details zu den Bildern, Links zum entsprechenden Bild im laif Archiv sowie zur Webseite der jeweiligen Fotograf:innen.
3.
Was macht die laif foundation?
Die laif foundation unterstützt gemeinnützige Projekte im Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie. Sie fördert Vorhaben, die einen gesellschaftlichen Beitrag leisten und die Prinzipien unabhängiger Fotografie stärken.
4.
Bietet laif Workshops oder Vorträge an?
Ja, über die laif foundation bieten wir bereits Workshops zur Medienkompetenz an. Die laif Agentur bietet in ihrem laif academy Programm Workshops an. Weitere Workshops und Vorträge sind in Planung.
5.
Gibt es einen Unterschied zwischen Fotojournalismus und Dokumentarfotografie?
Beide Begriffe überschneiden sich und manchmal meint man mit beiden Begriffen dasselbe. Beide haben dasselbe Ziel, die Wirklichkeit mit Fotos zu erzählen. Der Hauptunterschied liegt darin, dass Dokumentarfotografie stärker künstlerische und persönliche Perspektiven zulässt.
Fotojournalismus ist eher aktuell, berichtend und informativ. Er dokumentiert Ereignisse, die gerade geschehen oder kürzlich passiert sind – etwa politische Entwicklungen, Konflikte oder gesellschaftliche Themen. Ziel ist es, fundiert und wahrheitsgetreu zu informieren. Die Fotos erscheinen meist in Zeitungen, Online-Medien oder Magazinen.
Dokumentarfotografie dagegen ist weniger zeitgebunden und steht für eine besondere Haltung: Sie verbindet Respekt vor der Wirklichkeit mit dem Wunsch, die Welt aus einer persönlichen Perspektive zu zeigen. Gute Dokumentarfotografie bedeutet, das Reale ernst zu nehmen – und es zugleich individuell zu deuten. Sie kann künstlerischer wirken und lässt mehr Raum für persönliche Sichtweisen.

Wolfgang Bellwinkel/laif
Wendezeit 1989 - 1990
Wolfgang Bellwinkel
Dresden im Frühjahr 1990. Wolfgang Bellwinkel dokumentierte die Wendezeit 1989/1990 zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung an Orten in der ehemaligen DDR.
Wolfgang Bellwinkel beendete 1994 sein Studium der Fotografie an der Folkwang Schule in Essen mit einer Arbeit über den Krieg in Bosnien. Urbanisierung, gesellschaftliche Umbrüche, politische Gewalt – aber auch seine persönliche Stellung in der Welt – das sind die Themen der Projekte die er realisiert und international ausstellt. Bellwinkel lehrt an Hochschulen in Deutschland und dem asiatischen Raum, wo er neben Berlin auch lebt und arbeitet.

Wolfgang Bellwinkel/laif
Wendezeit 1989 - 1990
Wolfgang Bellwinkel
Politiker Gregor Gysi bei einer Kundgebung in Berlin im Sommer 1990. Wolfgang Bellwinkel dokumentierte die Wendezeit 1989/1990 zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung an Orten in der ehemaligen DDR.
Wolfgang Bellwinkel beendete 1994 sein Studium der Fotografie an der Folkwang Schule in Essen mit einer Arbeit über den Krieg in Bosnien. Urbanisierung, gesellschaftliche Umbrüche, politische Gewalt – aber auch seine persönliche Stellung in der Welt – das sind die Themen der Projekte die er realisiert und international ausstellt. Bellwinkel lehrt an Hochschulen in Deutschland und dem asiatischen Raum, wo er neben Berlin auch lebt und arbeitet.

Wolfgang Bellwinkel/laif
Wendezeit 1989 - 1990
Wolfgang Bellwinkel
Zuschauer bei einem Auftritt von Bundeskanzler Helmut Kohl in Leipzig im März 1990. Wolfgang Bellwinkel dokumentierte die Wendezeit 1989/1990 zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung an Orten in der ehemaligen DDR.
Wolfgang Bellwinkel beendete 1994 sein Studium der Fotografie an der Folkwang Schule in Essen mit einer Arbeit über den Krieg in Bosnien. Urbanisierung, gesellschaftliche Umbrüche, politische Gewalt – aber auch seine persönliche Stellung in der Welt – das sind die Themen der Projekte die er realisiert und international ausstellt. Bellwinkel lehrt an Hochschulen in Deutschland und dem asiatischen Raum, wo er neben Berlin auch lebt und arbeitet.
Fragen für Fotograf:innen
1.
Ich bin Fotograf:in und möchte Mitglied bei der laif Agentur werden. Soll ich vorher der Genossenschaft beitreten?
Nein, Sie müssen nicht vorab Mitglied der Genossenschaft werden.
So läuft es ab:
- Sie bewerben sich bei der Agentur laif mit Ihrer Mappe
- Die Agentur prüft Ihre Arbeit nach künstlerischen und journalistischen Kriterien
- Bei Aufnahme in die Agentur werden Sie gleichzeitig Mitglied der Genossenschaft
Wenn Sie jetzt schon beitreten möchten: Das ist natürlich möglich und ein starkes Zeichen der Unterstützung – aber kein Vorteil für Ihre Bewerbung.
2.
Wenn ich Mitglied in der Genossenschaft werde, bin ich dann automatisch auch Fotograf:in bei laif Agentur?
Nein, eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft bedeutet nicht automatisch eine Aufnahme in die laif Agentur.
Die Genossenschaft bietet die Grundlage für gemeinsames Engagement und die Förderung unabhängiger Fotografie. Die Aufnahme in die Agentur erfolgt über ein separates Bewerbungsverfahren.
3.
Ich bin Fotograf:in, aber nicht bei der laif Agentur vertreten. Ich möchte Mitglied werden, weil ich die Arbeit der Genossenschaft gut finde. Geht das?
Ja, selbstverständlich! Eine Mitgliedschaft in der laif Genossenschaft steht allen offen, die unsere Arbeit und unsere Werte unterstützen – unabhängig davon, ob Sie von der laif Agentur vertreten werden. Wir freuen uns über jede Person, die sich für unabhängige Fotografie engagieren möchte.
4.
Ist die Genossenschaft auch für junge, aufstrebende Fotojournalist:innen relevant?
Ja, die laif Genossenschaft ist gerade für junge Fotograf:innen interessant. Sie bietet die Möglichkeit, Teil einer starken Gemeinschaft zu werden, Erfahrungen zu sammeln, sich mit Kolleg:innen auszutauschen und die Prinzipien unabhängiger Fotografie kennenzulernen – unabhängig davon, ob Sie bereits von der laif Agentur vertreten werden oder nicht. Eine Mitgliedschaft ist offen für alle, die unsere Arbeit unterstützen möchten.
5.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich ein Foto- oder journalistisches Projekt realisieren möchte?
Wenn Ihr Projekt gemeinnützig ist, kann es von der laif foundation unterstützt werden.
Für alle anderen Projekte können Sie sich als laif Fotograf:in direkt an die laif Agentur wenden, um Ihr Vorhaben zu besprechen.

Julia Baier/laif
Signs and Other Stories
Julia Baier
Eine Sammlung von Bildern, die Julia Baiers offensichtliche Suche und Liebe zu Formen, Linien und Abstraktion beweisen.
Die Berliner Fotografin Julia Baier ist bekannt für ihre zeitlosen Momentaufnahmen, ungewöhnlichen Perspektiven und ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bilder. Sie arbeitet sowohl an persönlichen künstlerischen Projekten als auch im Auftrag für Magazine, Institutionen, Unternehmen und Agenturen. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach gefördert und ausgezeichnet. Julia Baier studierte zunächst an der Universität Bremen und später Grafikdesign an der Hochschule für Künste Bremen.

Julia Baier/laif
Signs and Other Stories
Julia Baier
Eine Sammlung von Bildern, die Julia Baiers offensichtliche Suche und Liebe zu Formen, Linien und Abstraktion beweisen.
Die Berliner Fotografin Julia Baier ist bekannt für ihre zeitlosen Momentaufnahmen, ungewöhnlichen Perspektiven und ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bilder. Sie arbeitet sowohl an persönlichen künstlerischen Projekten als auch im Auftrag für Magazine, Institutionen, Unternehmen und Agenturen. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach gefördert und ausgezeichnet. Julia Baier studierte zunächst an der Universität Bremen und später Grafikdesign an der Hochschule für Künste Bremen.

Julia Baier/laif
Signs and Other Stories
Julia Baier
Eine Sammlung von Bildern, die Julia Baiers offensichtliche Suche und Liebe zu Formen, Linien und Abstraktion beweisen.
Die Berliner Fotografin Julia Baier ist bekannt für ihre zeitlosen Momentaufnahmen, ungewöhnlichen Perspektiven und ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bilder. Sie arbeitet sowohl an persönlichen künstlerischen Projekten als auch im Auftrag für Magazine, Institutionen, Unternehmen und Agenturen. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach gefördert und ausgezeichnet. Julia Baier studierte zunächst an der Universität Bremen und später Grafikdesign an der Hochschule für Künste Bremen.
